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Ausrüstung


Ausrüstung und Sicherheit


Bitte lassen sie mich am Anfang dieser Seite ein paar Ausführungen zur Sicherheit im Wasser und den manchmal sehr beschwerlichen Einstiegstellen machen.
So schön, wie schroffe Felsen, sandige Strände und schäumende Wellen nun einmal aussehen, leider bergen sie auch Gefahren für uns. Bitte unterschätzen sie niemals die Sonne, unwegsames Gelände und weite Wege zu den Einstiegstellen. Nehmen sie sich einfach genügend Zeit, machen sie Pausen und tragen sie vor allem angepaßte Kleidung. Meistens liegen die schönsten Ziele unserer Unternehmungen in Gegenden, die schwerlich zu erreichen sind. Dort, wo Badetouristen nicht ihr Lager aufshlagen, tummeln sich die Tiere, die wir gern beobachten. Sind wir endlich an Ort und Stelle, gönnen sie sich ein paar Minuten zur Aklimatisation und beobachten sie Gelände und Witterung um sich nicht unnötigen Gefahren zu stellen. Beachten sie immer die Windrichtung, die ihnen eventuell den Rückweg erschweren könnte, sorgen sie für ausreichend Schutz vor der Sonne und begeben sie sich niemals allein in das Element, in dem wir eigntlich nicht zu Hause sind. Entsprechende Literatur finden sie in Bibliotheken, dem Fachhandel und auch auf Interntseiten von Tauchvereinen.

Ausrüstung


Mit der Wahl der Ausrüstung beginnen meistens schon die größten Fragen. Tut es die ABC-Ausrüstung vom Discounter, oder soll man doch lieber den oft sehr teueren Fachhandel bemühen. Ein paar Vorkenntnisse zum Material und seiner Beschaffenheit sind auf alle Fälle nicht falsch. Beginnen wir mit der Maske, obwohl die Zeiten von Gummi, Stahlspannring und Glas als Maskenkörper der Vergangenheit angehören, kann man beim Kauf seiner Tauchermaske auch schon einmal einen gehörigen Missgriff landen. Der Industrie stehen in heutigen Zeiten viele Möglichkeiten des Materialeinsatzes zur Verfügung. Plastverbundstoffe haben unterschiedliche Härtegrade und werden gern verwendet. Eine kleine Anmerkung sei hier am Rande noch erwähnt, die Gläser der Maske sollten tatsächlich aus Glas sein, achten Sie bitte auf den Hinweis "temperiertes Glas". Ein all zu starkes Anlaufen der Sichtscheibe wird dadurch verhindert. Der aus Latex oder weichem Gummi verarbeitete Gesichtsteil hilft Ihnen beim Druckausgleich durch die Nase und passt sich Ihrem Kopf an, ohne mit Druckstellen zu nerven.

Und nun die Seele vom Ganzen, der Schnorchel. Der Mensch lebt ja bekanntlich nicht nur von Luft allein, aber ohne sie wird es nun einmal schwer. So sind uns über Jahre die abenteuerlichsten Modelle von Schnorcheln angeboten worden, mit Tennisballventilen, Korkventilen und nach Gummi schmeckenden Schlauchgelenkstücken, die allesamt mehr versprachen, als sie hielten. Da haben wir es heute einfacher.
Trotz aller Vielfalt an Modellen, kristallisieren sich doch zwei Grundtypen heraus, die klassischen Schnorchel und jene, mit Gelenkschlauch aus Latex oder Weichplast mit Latexventilen. Welchen Sie nun den Vorzug geben, ist Ihrem persönlichen Geschmack überlassen, nur eines gilt es zu bedenken, Ventile sind immer Verschleißteile und müssen erneuert werden. Mit dem Versuch jene Austauschteile zu bekommen, bin ich dann eher zu der klassischen Variante gewechselt. Diese besteht fast immer aus 2 Teilen, dem Mundstück, meistens flexibel und einem starren PE-Rohr. Wer nun glaubt, durch die Verlängerung des PE-Rohr den Vorteil des größeren Bewegungsradius für den Kopf zu gewinnen, der irrt. Wassersäule und Volumen im Rohr erhöhen sich, der Wasserausstoß und der Gasaustausch werden fast unmöglich, Kopfschmerzen und Übelkeit treten ein, bitte Vorsicht!

Planung, Beschaffung und persönliche Anpassung


Schon beim Kauf, darauf achten, Kameras sollten nicht nur im Preis - Leistungsverhältnis einen guten Eindruck hinterlassen, sondern auch für den Anwender in der Menüführung stimmig sein. Im nassen Element werden Tastenkombinationen, die an Land einfach wirken, schon mal zum kleinen Puzzlespiel. Wer hat in diesem Moment schon die ruhige Lage im Wasser, das Feingefühl in der Hand, oder einfach die Situation hat sich mal blitzschnell geändert. Schade,... dabei sah es doch gerade perfekt aus.
So gesehen, können wir an dieser Stelle keine Empfehlung für einzelne Modelle aussprechen, sind doch Einsatzbereiche und Anforderungen an Ausrüstung und Kamera in jedem Fall unterschiedlich. Einerseits richten sie sich ganz stark auf Motiv und Themenbereich des Einsatzes, andererseits bestimmen die persönlichen Neigungen des Benutzers wesentlich die Wahl der Kamera.
Im Zuge der Zeit hat ja nun bekanntlich die Digitaltechnik auch den Weg in das nasse Element gefunden und die kleinen "Alleskönner" nehmen jedem Fotografen ein klein wenig den Stress in Bezug auf Objektivwahl, Kamerawechsel und Wahl des Filmmaterials, jedoch sollte man nicht vergessen, den schon an Land nicht immer einfachen Exkurs durch das immer schwieriger werdende Menü der Kamera fangen sie besser im Wasser gar nicht erst an. Üben Sie lieber erst in der trockenen Stube.