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Adria II

Einen Steinwurf zur Stadt nur...

…ist es sprichwörtlich nur, den die kastellanische Riviera liegt genau mittig zwischen Split und Trogir. In unmittelbarer Nachbarschaft eines der best genutzten Flughäfen liegen in schon wieder idyllischem Paradies Hotelanlagen und Badestrände der Adria. Auf erstem Blick scheinen Uferregionen und küstennahes Wasser mit Flora und Fauna dem Menschen seine Anwesenheit etwas übel nehmen. Aber weit gefehlt, die Natur braucht nun einmal bekanntlich den Menschen nicht und findet auch hier Möglichkeiten des Überlebens. Sollte doch vor der Hochblüte des Tourismus, der Industrie und einer im Vergleich zu heutigen Zeiten geringen Bevölkerungsdichte die sprichwörtliche Welt noch in Ordnung gewesen sein, so erleben wir gerade jetzt eine Veränderung des Lebensraumes Meer. Ist man die fast intakte Unterwasserwelt der adriatischen Inselküsten gewohnt und hat das Betrachterauge über Jahre verwöhnt, so stellen sich die Festlandküsten in einem ganz anderen Licht dar.
Posidoniawiesen gibt es nur noch als letzte Ahnung, große Stein- und Kiesfelder mit kahler Optik und verschlickte weite Flächen dominieren Flora und Fauna. Waren Flachwasserbereiche und Küstennähe mit samt ihrem Algenbestand und der im Wasser wachsenden Gräser für viele Tierarten Kindergarten und die Kinderstube Poseidons, so müssen heute alternative Schlupfwinkel diese Funktion erfüllen und das macht die Suche nach bestimmten Tieren nicht gerade einfach. Lesen wir Bücher und Fachliteratur der sechziger oder gar siebziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts, kommen uns diese Schriften wie reine Phantasie, wenn nicht gar gänzlich als irrtümlich vor. Nicht einmal ein halbes Jahrhundert hat der Mensch gebraucht Meere abzufischen und deren natürliches Gleichgewicht mit Chemie aus dem Lot zu bringen, stolz können wir auf diese Leistung wohl eher nicht sein. Ändern können wir es schon, nutzen wir doch einfach die Erkenntnisse auf den naturwissenschaftlichen Gebieten, denken wir in den Dingen des alltäglichen Lebens einmal über uns selbst nach. Einfach gesagt, doch eher schwer in die Tat umgesetzt. Zeigt uns doch der letzte internationale Klimagipfel, wie schnell ein gutes Instrument der Vernunft in ein Kasperletheater umschlagen kann, in denen Worte zu Phrasen werden, die nie Taten nach sich ziehen werden. Aber wir wollen hier nicht eine Auflistung der verpassten Gelegenheiten präsentieren, sondern die Schönheiten der Wasserwelten zeigen.